Presseschau – 1o.o7.2oo7

Presseschau

Heribert Prantl spricht in seinem Artikel über Schäubles Sicherheitsvorschläge heute zum ersten Mal ein Thema an, welches auch ich bisher bewusst vermieden habe: seine Behinderung. Offenbar fragen sich zunehmend mehr Menschen, wo dieser schon als manisch zu bezeichnende Sicherheitswahn unseres Weltinnenministers seine Ursache haben kann.

Welche Rolle spielt bei alledem der Anschlag auf Schäuble? Seit dem Attentat vom 12. Oktober 1990 ist er an den Rollstuhl gefesselt. Wer jeden Tag die eigene körperliche Schwäche erlebt und sie zu überwinden versucht, der erträgt wohl die echten oder vermeintlichen Schwächen der Kollegen, aber auch die echten oder vermeintlichen Schwächen des Staates noch weniger als früher.

Süddeutsche Zeitung,
10.07.2007

Der Autor Peter Mühlbauer ist auf das Thema im April des Jahres in einem Artikel bei Telepolis schon einmal genauer eingegangen:

Obwohl sich keine Ferndiagnosen stellen lassen und das Innenministerium über die Krankengeschichte des Ministers weit weniger umfassend Einsicht gibt, als es der Minister von seinen Bürgern gerne hätte, spricht einiges für das Vorliegen einer sogenannten Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS).

Aber Schäuble verhält sich auffällig und dieses auffällige Verhalten passt auffallend gut in die Symptomatik der Posttraumatischen Belastungsstörung. Vor allem die Hypervigilanz, die übersteigerte Schreckhaftigkeit, das Wahrnehmen abstrakter Gefahren als konkret und die dementsprechend falsche Interpretation dessen, was geeignet, erforderlich und angemessen ist.

Schäubles Symptome
Telepolis
,
10.04.2007

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