Suzhou River

Suzhou River

Ebenfalls zu meinen absoluten Lieblingsfilmen gehört der Film Suzhou River von dem chinesischen Regisseur Lou Ye. Mit völlig ungeschönten Bildern der Stadt Shanghai und des Flusses Suzhou he wird hier eine sehr ungewöhnliche Liebesgeschichte erzählt. Der Film wurde ohne Genehmigungen gedreht und gelang über verschlungene Wege aus China in den Westen. Inzwischen gibt es in England auch eine DVD davon – gut geführte Videotheken sollten sie haben.

  • Suzhou he – Trailer


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Kategorie VIDEOS anzeigen Kino

4 Kommentare »

  1. das ist mal eine spannende Vorgeschichte zu einem Film. War sicher nicht leicht so einen relativ aufwendigen Film zu drehen, ohne das Big Brother es merkt. Making of vom Film wäre sicher auch interessant.
    Hab gerade eine Doku über „die Werkbank China“ gesehen. Und finde es erfrischend auch ein paar „Revolutionäre“ zu entdecken. In der Doku kam es so rüber, als wären die Chinesen mehr oder weniger Lemminge (v.a die Arbeiter). Aber vielleicht ist das nur die Sichtweise vom englischen Dokumentarfilmer, oder die der Staat zulässt.

  2. rollmops said

    Bei über 1 Milliarde Menschen gibt es viele verschiedene Gruppierungen. Aber daß im Arbeitsleben, speziell in der Industrie, Bau, Bergwerk, ein einzelnes Leben nicht viel Wert ist, das scheint leider schon zu stimmen. Beispiel der Bau für die Olympiade 2008 in Peking:

    http://www.telegraph.co.uk/news/main.jhtml?xml=/news/2006/07/23/wchina23.xml

    Das Schild sagt in etwa folgendes: „The quality of work is more important than life“, und es wurde kurz vor dem offiziellen Pressetermin letztes Monat entfernt.

    Diese Themen finden schon auch ihre Entsprechung in manchen Filmen, wie BLIND SHAFT von Li Yang. Und sie sind meist unter ähnlichen Umständen entstanden.

  3. Diese Mischung aus Kommunismus und Kapitalismus in China ist interessant und auch verabscheuungswert. Es scheint, als hätte China von beiden mehr vom Schlechten als vom Guten, um es salopp auszudrücken.

  4. Thomas said

    Gerade aktuell ist Regisseur Lou Ye ja mal wieder mit Berufsverbot belegt; Suzhou River hatte ihm ja mal schon mal eine verordnete Auszeit eingebracht, jetzt sollen es gleich fünf Jahre sein.

    Ich hatte der Chinesischen Botschaft in Deutschland in dieser Angelegenheit vor einer Weile eine höfliche, wenn auch kritische Mail geschrieben; leider kam keine Antwort. Schade, dass man meint, seine Regisseure so gängeln zu müssen….

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