Internet Explorer der grösste Fehler Microsofts?

No IE!Es ist erst ein paar Monate her, dass ich in einer Mailingliste mal wieder zusammengefasst habe, was genau mich am Internet Explorer so masslos aufregt:

Es ist unverantwortlich und gefährlich sich mit einer Anwendung im Internet zu bewegen, welche prinzipiell Zugriffe auf Betriebssystemebene zulässt. Und das gibt es nirgendwo anders als unter Windows in Verbindung mit dem Internet Explorer (nicht bei Apple, nicht bei *nix, nirgends). Und jede Anwendung die wiederrum darauf zugreift (Outlook, Windowshilfe, etc.) ist damit gleichermassen gefährdet wie auch potentiell gefährdend.

Verbunden mit dem Wunsch, Microsoft möge sich diesen Fehler endlich eingestehen, und diese Schadsoftware endgültig und komplett vom Markt entfernen. In anderen Branchen hat sich ja auch das System des Rückrufs bei fehlerhaften Produkten bewährt. Aber nein, trotzig hält man an dem kaputten Überbleibsel aus einer herbeigeredeten Boomzeit fest.

Vor zwei Tagen veröffentlichte nun das renomierte US-Fachblatt PC Magazine einen Artikel von John C. Dvorak, der im Rahmen der Berichterstattung zum neuen IE7 erschien, und genau diese Meinung aufgreift:

The great Microsoft Blunder
(Der grosse Microsoft Fehltritt)

I think it can now be safely said, in hindsight, that Microsoft's entry into the browser business and its subsequent linking of the browser into the Windows operating system looks to be the worst decision—and perhaps the biggest, most costly gaffe—the company ever made. I call it the Great Microsoft Blunder.

Ausserdem schlägt er als Lösung des Problems vor, Microsoft solle sich am besten sofort vom Browser verabschieden, und stattdessen finanziell den Firefox unterstützen und bei Opera Anteile erwerben – um so die Entwicklung der Browser allgemein zu beschleunigen.
Da fehlen mir erstmal weitere Worte…

3 Kommentare »

  1. rollmops said

    Passend dazu meldet zdnet heute folgendes:

    Sicherheitslöcher in Internet Explorer, Firefox und Safari

    …] Während die Bugs in Safari und Firefox ausgenutzt werden können, um die Browser zum Absturz zu bringen, ermöglicht die Lücke im Internet Explorer im schlimmsten Fall das Einschmuggeln von Code und die Übernahme der Systemkontrolle. […

    Quelle: zdnet vom 26.o4.2oo6

  2. Internet Explorer der grösste Fehler Microsofts?

    John C. Dvorak rät Microsoft im PC Magazine, den IE sofort zugunsten von Opera und Firefox einzustellen, um die Entwicklung der Browser nicht weiter zu behindern. Endlich wird das mal öffentlich und in Printmedien diskutiert.

  3. […] Darüber freuen sich der Firefox- und der Opera-Freund: Ein Fachjournalist und -kolumnist rät Microsoft in einem amerikanischen Fachmagazin, die Entwicklung seines Browsers einzustellen und stattdessen Firefox und Opera finanziell zu unterstützen. Dann könne man sich ganz auf die Sicherheit des Betriebssystems konzentrieren, anstatt Problem zu beheben, die durch den Internet Explorer auftreten. Aber: Of course we already know that this will never happen, since Microsoft is a creature of habit. So it will forever be plagued by its greatest blunder ever. Have fun, boys. […]

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