Noch bevor die Emanzipationsbewegung Ende der 60er-Jahre richtig los ging, erschien 1966 Russ Meyers Film Faster Pussycat! Kill! Kill! Der ehemalige Playboy-Fotograf zelebrierte darin seine Leidenschaft für Frauen im Allgemeinen, und Frauen mit großer Oberweite im Besonderen. Das war neu, das war anders - aber alle kuckten nur auf die anatomischen Besonderheiten. So war schnell eine Schublade für diese Art von B-Movies gefunden: Nudies oder Sexploitation.
Daß Russ Meyer aber bereits in diesem Film einen gewaltigen Fehler des Feminismus vorweg nahm, wurde erstaunlicherweise kaum wahrgenommen. So drehte er geschlechtliche Rollenbilder einfach um. Seine drei Frauen hier fahren nur so zum Spaß mit schnittigen Autos herum, kennen eine Menge Kraftausdrücke und prügeln sich gerne - alles Dinge für die eine Dekade vorher ein Mann wie James Dean berühmt wurde. Hier spielen die Männer hingegen nur die Rolle des impotenten Versagers, besonders wenn sie körperlich recht maskulin daherkommen.
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The women of Faster Pussy Cat! Kill! Kill!
“I never try anything. I just do it.”
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- Faster Pussy Cat! Kill! Kill! - Trailer (1966)
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- Faster Pussy Cat! Kill! Kill! - Eröffnungsszene (1966)
Hier die berühmt-berüchtigte Eröffnungssequenz aus dem Film, welche von dem Song oben begleitet wird: The Bostweeds - Run Pussy Cat.
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Und weils gewünscht war, allen noch ein paar schöne Feiertage!
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Joppi sagte,
25. Dezember 2006 @ 10:31
ahja… schöne Trailer zum Fest der Liebe. Trashy trashy
TakaTukaLand sagte,
23. März 2007 @ 12:48
[...] von Tittfield”. Wie gut, dass arte den Film OmU zeigt! Auch gebloggt wurde über den Film hier und hier. Keine Kommentare bis jetzt Einen Kommentar hinterlassen RSS Feed für [...]