Die amerikanische Media Education Foundation (mef) hat sich Aufklärung zum Ziel gesetzt. Aufklärung darüber wie heutzutage Medienpropaganda funktioniert: durch gezielte Auslassungen, Betonungen oder schlichtes Ignorieren. Eine der - vor allem auch handwerklich - am besten gelungenen Dokumentationen ist diese über den israelisch-palestinensischen Dauerkonflikt - Peace, Propaganda & the Promised Land.
Der Film von 2004 zeigt deutlich wie westliche Massenmedien, und hier besonders die amerikanische Mainstreampresse, bei ihrer Berichterstattung über den Nahostkonflikt gezielt Objektivität vermeiden, um einen bestimmten Konsens in der Bevölkerung durchzusetzen. So findet eine Berichterstattung über Aktionen oder Demonstrationen - sowohl palestinensischer als auch israelischer Bürger - nicht statt, obwohl es zahlreiche Bestrebungen zur Niederlegung des Konfliktes auf beiden Seiten gibt.
Ich kann diese Dokumentation jedem auch nur halbwegs an politischen Themen Interessierten empfehlen, denn sie schliesst eine Wissenslücke, von der man gar nicht wußte daß sie existierte.
Peace, Propaganda & the Promised Land
U.S. Media & the Israeli-Palestinian Conflict
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blickwinkel sagte,
17. November 2006 @ 12:13
Sehr interessante Doku. Da merkt man richtig, wie verarscht wir werden. Aber auch wie leicht wir zu verarschen sind.
PR ist wirklich verdammt wirkungsvoll, v.a in unseren Medienzeitalter. REgierungen buchen PR Firmen, ein Produzent macht heute einen Spielfilm und morgen bereitet er einen Auftritt Bush’s vor. Wahnsinn..