Da man nun die Wortkombination WM 2006 wieder nennen darf, ohne mit einem Bein im Knast zu stehen, kann ich euch das hier nicht vorenthalten - ist es doch das ultimative Trainigstool für die Weltmeisterschaft: der Bierbauch für alle ohne. Befüllbar mit zum Beispiel, nun ja… Bier! Ab 24. Mai 2oo6 auch in England bei firebox.com
Das hat mich nun doch beeindruckt: die von mir über Google Video bereit gestellten Videos, welche ich u.a. auch hier vorstelle, haben in rund 6 Wochen bereits über 100 000 Abrufe erfahren. Wenn ich mir vorstelle, ich hätte diese Menge an Traffic selbst bezahlen müssen… insofern an dieser Stelle Danke an Google, und ein Riesendank an Euch!
Vor ein paar Jahren hatte mich ein Freund (thx Timo!), der dem Gleitschirmfliegen verfallen war, zum ersten Mal auf einen Typen namens Birdman aufmerksam gemacht. Er zeigte mir damals ein Videofile, das zwar recht pixelig war, aber sehr eindrucksvoll: jemand springt von einem ziemlich hohen Felsen, ausgestattet lediglich mit einem Flossen-artigen Stoff. Und diese Person fliegt tatsächlich - wow.
Vor ein paar Tagen bin ich auf Modern Mechanix, einem Blog dass sich allerlei Technik aus vergangenen Tagen widmet, auf diesen Eintrag gestoßen. Clem Sohn hatte das also offenbar 1935 schon geschafft.
Aus diesem Anlass, zum siebzigsten sozusagen, hab ich das Videofile in besserer Auflösung aufgetrieben, leicht editiert (den ersten Absprung hab ich aus einem anderen Video, denn es zeigt sehr eindrucksvoll die Überwindung die man dazu benötigt), und für euch über Google Video hier verfügbar gemacht:
27. April 2006 um 12:01
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Es ist erst ein paar Monate her, dass ich in einer Mailingliste mal wieder zusammengefasst habe, was genau mich am Internet Explorer so masslos aufregt:
Es ist unverantwortlich und gefährlich sich mit einer Anwendung im Internet zu bewegen, welche prinzipiell Zugriffe auf Betriebssystemebene zulässt. Und das gibt es nirgendwo anders als unter Windows in Verbindung mit dem Internet Explorer (nicht bei Apple, nicht bei *nix, nirgends). Und jede Anwendung die wiederrum darauf zugreift (Outlook, Windowshilfe, etc.) ist damit gleichermassen gefährdet wie auch potentiell gefährdend.
Verbunden mit dem Wunsch, Microsoft möge sich diesen Fehler endlich eingestehen, und diese Schadsoftware endgültig und komplett vom Markt entfernen. In anderen Branchen hat sich ja auch das System des Rückrufs bei fehlerhaften Produkten bewährt. Aber nein, trotzig hält man an dem kaputten Überbleibsel aus einer herbeigeredeten Boomzeit fest.
Vor zwei Tagen veröffentlichte nun das renomierte US-Fachblatt PC Magazine einen Artikel von John C. Dvorak, der im Rahmen der Berichterstattung zum neuen IE7 erschien, und genau diese Meinung aufgreift:
I think it can now be safely said, in hindsight, that Microsoft's entry into the browser business and its subsequent linking of the browser into the Windows operating system looks to be the worst decision—and perhaps the biggest, most costly gaffe—the company ever made. I call it the Great Microsoft Blunder.
Ausserdem schlägt er als Lösung des Problems vor, Microsoft solle sich am besten sofort vom Browser verabschieden, und stattdessen finanziell den Firefox unterstützen und bei Opera Anteile erwerben - um so die Entwicklung der Browser allgemein zu beschleunigen.
Da fehlen mir erstmal weitere Worte…
26. April 2006 um 5:00
· Gespeichert unter Kurioses, Politik
Heute jährt sich zum zwanzigsten Mal der Reaktorunfall im ukrainischen Tschernobyl. Die SZ hat aus diesem Anlass einige Personen nach ihren Erinnerungen an die angespannten Tage damals befragt (die radioaktive Wolke erreichte Bayern am 1. Mai 1986), und mir ist dabei diese besonders aufgefallen:
Irmgard Gietl, 76, Wackersdorf, Hausfrau und Organisatorin des Widerstandes gegen die damals geplante Wiederaufbereitungsanlage
…] Ich erinnere mich, dass Franz Josef Strauß (der damalige bayrische Ministerpräsident, Anm. d. Verf.) wenige Tage später nach Schwandorf kam. Er ist mit dem Hubschrauber ins Stadion eingeflogen wie der liebe Gott. Wir empfingen ihn mit Buh-Rufen. Bald wurde es Strauß zu dumm, und er schrie: "Haltet bloss euer Maul, ihr seid doch die apokalyptischen Narren eurer eigenen Dummheit."[...
Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 26. April 2oo6
Tja, so ging man damals mit eh schon verlorenen Wählerstimmen um… ;)
Der Verein Aktion weltoffenes Deutschland setzt sich sehr aktiv gegen rechte Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus ein. Das beinhaltet das durchführen und unterstützen von Aktionen und Projekten, aber auch das Informieren und Aufmerksam machen. Hier nun ein zwar schon etwas älterer Spot, dafür aber einer der zynischsten.
Ein sehr gelungener Kurzclip von Blaupunkt. Hier in der zweiten ‘unzensierten’ Fassung mit dem Song “Uhn Tiss Uhn Tiss Uhn Tiss” von der Bloodhound Gang.
Den Groupware-Kalender von Google gibts gerade mal eine Woche, und immer wieder entdeckt man neue interessante Optionen. So lassen sich die Kalenderdateien der Mozillaprodukte importieren, und damit zum Beispiel alle deutschen Feiertage wie auch die Schulferien für alle deutschen Bundesländer.
Dazu speichert man die entsprechenden .ics-Dateien von erweiterungen.de lokal auf seinem Computer, und importiert sie dann in seinen Google-Kalender. Ein Klick auf das Bild zeigt wo man die Optionen findet.
Eigentlich erstmal nur ein sehr gelungener Kurzclip der Streetwear-Firma Lugz von 2oo2, und hier auch nicht mit dem Originalsong, aber wesentlich mehr 'magnificent'. Apple hat nun im Januar 2oo6 eine iPod-Werbung mit Eminem veröffentlicht, die frappierende Ähnlichkeiten aufweist.
21. April 2006 um 1:05
· Gespeichert unter Google, Netzwelt
Jedem ist das auffällie Google-Logo gestern aufgefallen - es sollte an den Geburtstag des spanischen Malers Joan Miró erinnern. Das Logo setzt sich aus Versatzstücken verschiedener Werke des surrealistischen Künstlers zusammen, und erfüllt seinen Zweck - Auffallen - hervorragend, wie ich meine.
Was mich nur sehr verwundert ist, daß offenbar keiner der Rechteinhaber gefragt wurde. Die Rechte der Werke Mirós vertritt die New Yorker Artist Rights Society, und deren Leiter Dr. Theodore H. Feder forderte Google gestern auf das Logo zu entfernen, da keine Erlaubnis zur Verwendung eingeholt wurde.
Erstaunlich. Ein börsennotiertes Großunternehmen wie Google verwendet an prominenter Stelle, anstatt des eigenen Logos, eine Kollage von Werken eines Künstlers, und ist nicht in der Lage um Erlaubnis zu fragen.
Google hat die Angewohnheit, ab und an besondere Ereignisse oder Personen durch ein modifiziertes Logo hervorzuheben:
Und bis auf den 25. Oktober 2oo2, als sie wesentlich fragmentarischeres Material des Malers Pablo Picasso verwendeten, halten sich die grafischen Arbeiten auch eher allgemein. Das ist an sich eine gute Sache, wenn auch sehr subjektiv. Sie rechtfertigt aber nicht die Verletzung der Rechte der damit ‘Geehrten’.
Umso mehr verwundert mich die Resonanz auf diesen Fall, die sich momentan im Netz breit macht. Denn wie es scheint, steht die Netzgemeinde geschlossen hinter Google, und prügelt auf die ARSNY ein.
Liebe Kollegen, liebt ihr Google schon so sehr, daß ihr den Begriff Netiquette darüber vergesst?
Feder said the society receives hundreds of requests each day from media organizations who are interested in reproducing a copyrighted work in some form. He said the authorization process is simple: all Google needed to do was send an e-mail asking permission to use the images.
“We would have asked the estate or the family, and they would have said yes or no,” he said.
20. April 2006 um 1:48
· Gespeichert unter Netzwelt, Tools
IT-Redux hat sich die Mühe gemacht und eine Übersicht aller gerade aktuellen Online-Office-Anwendungen (Office 2.o) zusammengestellt. Er deckt viele Bereiche wie Kalender, Kontaktverwaltung, Bookmarkverwaltung, Datenbanken, Projektmanagement, Tabellenkalkulation und natürlich Textverarbeitung ab. Hier findet man neben den bekannten Platzhirschen wie ajaxWrite und Writely auch neuere und noch unbekanntere wie RallyPoint, Socialtext und Writeboard.